my first step ......und wie alles begann......

Aller Anfang ist schwer....

Von der Fahrschule Große Westhues zum Hobby - Racer -
My first step und wie alles begann..............

Mein erster Schritt in die Welt der Motorbiks und Biker begann recht ungewöhnlich. Das war vor 5 Jahren.
In den Auslagen des großen Schaufensters von Motorrad Farwick, Münster sah ich eine super schöne Yamaha Thunderace 1000ccm. In den Farben Rot-Silber stand sie hochglanzpoliert da und lachte mich mächtig an.

Mit meiner Nase klebte ich am Schaufenster fest, schmolz regelrecht dahin und war von diesem Motorrad so sehr beeindruckt, dass ich trotz nullllll Erfahrung sofort einen Kaufvertrag abschloss und das geile Mopped noch am selben Tag mein Eigen nannte. Wenn schon, dann ein "richtiges" Mopped! Ich fühlte mich glücklich, nein – seeeelig!
Wie gut, dass ich schon im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Ich hatte den „Lappen“ mit dem 21. Lebensjahr erworben. Eher ging es 1970 noch nicht, denn zu dieser Zeit war man erst mit 21 Jahren volljährig.

Gefahren aber bin ich in all den Jahren nicht. Ich hatte also keinerlei Praxiserfahrung, um das geile Moped mit 160 PS halbwegs sicher durch den Verkehr nach Hause zu bringen.

Wie also das Moped, diesen heißen Donnerstuhl dennoch aus dem Laden über den Schiffahrter Damm durch den quirligen Stadtverkehr nach Hause in die Garage kriegen, ohne nicht vor der Ladentür bereits auf die Nase zu purzeln?

Mir blieb kein anderer Ausweg, als das Mopprd erst einmal die nächsten Wochen im Laden noch stehen zu lassen und mir indes in Münster eine versierte Fahrschule für Biker zu suchen, um auch in meinem späten Alter noch ein sicherer und guter Mopedfahrer werden zu können.

Ich ging zur Fahrschule von Heiner Große Westhues in Münster/Nienberge, nachdem ich mich zuvor nach einem Fahrlehrer erkundigt hatte, der selbst Motorrad fährt und es verstehen würde, aus einem Späteinsteiger noch einen sicheren und "flotten" Mopedfahrer zu "formen".





...in der Fahrschule Heiner Große-Westhues, Ms.

Doch zunächst ging es darum, mit dem bereitgestellten Motorrad der Fahrschule von Heiner vertraut, in der Fortbewegung geschmeidig und „..in der Hüfte locker...“ zu werden.

In abgestufter Ausbildung und umfassender Betreuung standen abseits der Alltagssituationen auf einem Parkplatz dann der richtige Umgang mit Bremse, Kupplung und Gas sowie die Schulung von Blickführung und Gleichgewichtssinn mit Handlingparcours im Vordergrund.



....... Respekt vor dem Griff an `s Gas!

Noch zügerlich, brav und in voller "unschuld". 



..schon bald ging`s besser

Heiners Fahrschulkonzept des integrativen Motorradtrainings (Fahrsicherheits- und Rennstreckentrainings), das jedem Biker, egal welchen alters, eine dem individuellen Stand entsprechende Ausbildung anbietet, führte dann über Handlingparcours hin zu einem flüssigen Fahren im Realverkehr, wobei ich von Heiner s Vorliebe für kurvenreiche Strecken (Havixbeck, Altenberge, Greven...) schon früh profitieren konnte.

Um meinen Fahrstil unter fachkundiger Unterstützung weiter zu entwickeln und zu perfektionieren, wurde die regelmäßige Teilnahme an den Fahrersicherheitstrainings der Fahrschule von Heiner für mich ein MUSS! Ich lernte dort Techniken zurBewältigung von Gefahrensituationen durch Brems- und Ausweichübungen und die dazu nötige Fahrzeugbeherrschung, Umgang mit blockiertem Vorder- und Hinterrad, Start/Stop-Übung/Trialstopp, Lenkimpulstechniken (Slalom), Fahren am Lenkanschlag, Fahren auf losem Untergrund, Flucht in` s Gelände, Kreisfahrt mit „Hundekurve“ und Bremsen in Schräglage.



Der Schlüssel zum Erfolg: üben - üben -üben - üben



... Fahrwerkstechnik

Im Laufe der Übungsstunden lernte ich mit Heiner nicht nur einen kompetenten und geduldigen Fahrlehrer kennen, sondern auch einen Freak für detaillierte Fahrwerkstechnik von Federvorspannung, Zug- und Druckstufe, Kettenspannung, Reifendruck... .

Zu diesem Zeitpunkt konnte ich noch nicht ahnen, dass die engagierte Leidenschaft meines Fahrerlehrer als Rennfahrer meine Entwicklung als Biker entscheidend beeinflussen und die Basis für ein späteres Eintauchen in dem Motorradrennsport gelegt würde.



1 Jahr später auf der Nordschleife ("Grüne Hölle")



Mein erster Total-Crash

.....nach einem Ausflug in`s Sauerland, Juli 2004 



Start in den Motorrad-Rennsport

Heiner bietet in seiner Motorrad-Fahrschule auch eine Leistungsebene an, gemeint ist der Bereich des Sports bzw. Rennsports.

Heiner verstand es, mein Augenmerk auch auf diesen Bereich behutsam zu lenken.
Bereits 1 Jahr nach meinen ersten Übungen auf dem Handlingparcours und Sicherheitstrainings einschließlich Kurven- und Schräglagentrainings nahm (und nehme) ich an Heiner s alljährliche Trainings auf der Rennstrecke Zolder (Belg.) teil.

Ich lernte unter Instruktorenbegleitung von Heiner und dessen Teamkollegen Mark Monhof http://www.muensterland-racing.de und weitere kompetente Instruktoren verschiedene Fahrstile, Kurventechniken, Bremspunkte, Ideal- und Kampflinien und Praxistipps kennen und erfuhr auch von der enormen Bedeutung einer bestmöglichen Fahrwerksabstimmung vor jedem Renn/Training.



... auf den Spuren Valentino Rossi!

two years after on the racetrack TT Assen, NL 



Mein erster Stoppi



Versuch eines ersten Burn Outs



Heiner & ein erfolgreiches Racingteam 



Erste kleine Zwischen-Bilanz...

Ich fahre nun im fünften Jahr Motorrad und dürfte heute zur Gruppe der Moppedfahrer gehören, die gerne richtig am Kabel zieht. Auf der Strasse aber lässt sich „hart am Gas und spät auf der Bremse“ nicht wirklich auch genüsslich auskosten.

Die besten Bedingungen, um Leistungsvermögen und Limit genussvoll auszuloten, sind auf der Rennstrecke. Dort gibt es keine Bäume, keine Leitplanken, keine Traktoren, keine Tiere, keinen Gegenverkehr, keine Geschwindigkeitsbegrenzung.

Man kann hemmungslos am Kabel ziehen, Überholen geht theoretisch jederzeit – ohne Verbotsschilder! Und falls einmal was schief geht, gibt es Auslaufzonen und ist auch ärztliche Hilfe sofort vor Ort.

Ich bin heute begeisterter "Biker" und betreibe Motorradfahren mittlerweile auch als Rennsport,
nachdem ich mich von Kindesbeinen mit Judo, Volleyball, Triathlon und Kraftsport bis heute fit gehalten habe. Heute frage ic mich, wie ich all die vielen Jahre ohne Moppeds leben konnte. Es ist das Höchste. So viel weiß ich heute!





Erste Fights on the Racetrack, Zolder, NL

Rennstrecke, eine unendlich coole Welt. Hammer! 




Wie`s weiter geht könnt Ihr unter : my first step oder auch auf den anderen Seiten wie: on the racetrack weiter lesen.

Salü, Shalom :-) Sharon #344