 |
 |
 |
 | Hockenh. 26./27.08.010 |
|
|
Herzlich willkommen am Hockenheimring
|
|
Mit all-inTeam auf dem HH.-Ring
|
|
vom 26.08./27.08.010
|
|
Viele Zyndis aus dem Seriensport auch dabei.
|
Ich nenne zum ersten Mal bei „all-inTeam“ für das Training auf dem Hockenheimring 26./27.08.2010. Der Termin liegt direkt vor dem Schlusslauf der Deutschen Seriensport-Meisterschaft und dem Langstreckenrennen. Daher sind auch viele Lizenz-Racer angereist, um sich für das Saisonabschlussrennen am Samstag/Sonntag noch mal richtig fit zu machen |
Unter ihnen viele bekannte Gesichter und Freunde, die ich aus dem Seriensport und anderen Events kenne. Ich freue mich, die Zyndis hier wieder zu treffen. Unter ihnen mein guter Freund und Kumpel Frankie#322, Dirk, Tead (der Schnelle) Slowly, Mirko, Chris „Kampfschlumpf“, Jörg, Andre`…… Später treffen noch Sven und Martin aus Münster ein. Das Wohnmobil der Kumpels passt haargenau vor meinen Pavillon - wie ausgemessen! |
|
|
"Sperrstunde" gibt es nicht
|
Wir treffen uns bei Tead, Tina & Maik um den „Grillmeister“. Aus allen Richtungen treffen Kumpels am Feuerchen ein. Von Fladenbrot über Grillwürste bis zum Grill-Käse wird alles aufgelegt. „Sperrstunde“ gibt es nicht. Wir setzen auf „Eigenverantwortung“, schließlich wollen wir am nächsten Tag ausgeschlafen und ohne Brummschädel aufzynden.
|
|
Um 01.00 Uhr ist für mich Schluss. Ich ziehe mich auf meine Matratze zurück. Gute Nacht :-)
|
Tag 1
|
Bei der Fahrerbesprechung wird noch mal darauf hingewiesen, dass sehr schnelle Zyndis mit an Bord sind. Die richtige Einteilung in die entsprechende Leistungsgruppe wird daher besonders betont. Dies ist besonders wichtig für die Sicherheit. Zudem soll jeder beim Aufzynden auf seine Kosten kommen. Durch Transponder-Ausgabe soll nach den ersten Turns ein Gruppenüberblick geschaffen werden.
|
F a h r e r b e s p r e c h u n g
|
|
Ehrgeiz stellt sich ein
|
Sven, Martin und ich fahren in Sportfahrer „medium“. Auch diese Gruppe ist kein „Kindergeburtstag“. Der Ehrgeiz stellt sich schon nach den ersten Runden ein. Das Zynden macht riesig Spaß, kaum zu spüren, dass es für Sven & Martin auf dem Hockenheimring Premiere ist. Dafür sind sie schon im ersten Turn sehr fix unterwegs und hängen pausenlos an meinem Hinterrad. Es dauert auch nicht lange, da schiebt Martin sich im 2 Turn schon nach der Einfahrt in die Nordkurve an mir vorbei. Damit rüttelt er an meinem „alten“ Kampfgeist, ich pusche mich und ziehe am Quirl meines kleinen Power-Jet. Kurz vor dem Einbiegen in die schnelle Rechtskurve zur Einfahrt in die Parabolika krieg ich den „Ausreiser“ |
auf der Bremse wieder und gebe ordentlich Gas. Zu dumm, dass Martin unterwegs immer wieder aufgehalten wird, er kann, wie er nach dem Turn ausführt, den Abstand zu mir mehr und mehr verkürzen. (...) "Eine Runde noch und ich hätte dich gepackt (...)", erzählt Martin weiter. Er hat richtig Spaß. Nur schade eben, dass das Niveau der Gruppe recht unterschiedlich scheint und wir kaum eine Runde voll durchfahren können. Mir machen die vielen Überholmanöver (teils auch an „unmöglichen“ Stellen) richtig Spaß, zumal mein Laptimer auch aus bleibt.
Pünktlich nach Ende unseres letzten Turns beginnt es zu regnen. Das nennt man wirklich GLÜCK! |
|
K a m p f g e i s t-w i e d e r-e r w a c h t
|
|
Stürmische Nacht / heftige Wassermassen
|
Der Abend kommt nicht zur Ruhe. Immer wieder gehen Stark-Regenschauer übers Fahrerlager nieder. Ich versuche dennoch ab 24:00 Uhr Schlaf zu finden. Dann plötzlich um 01:00 Uhr gehen Wassermengen nieder, wie ich ` s bisher selten erlebt habe. Sintflutartige Gewitterschauer überziehen uns, dazu kommt starker Wind mit unglaublich stürmischen Böen auf. Das Fahrerlager steht schon bald bis zu 10 cm unter Wasser. Wäsche, eine Plastiktasse und manch andere Überraschung werden an meinen Pavillon angeschwemmt. Indes hänge ich mit ganzem Gewicht unter den Verstrebungen meines Pavillons, um zu verhindern, dass er von den Sturmböen mitgerissen wird. Fast alle Kumpels sind pausenlos unterwegs und haben alle Hände voll zu tun, um Zelte und anderes Equipment zu sichern. Aber nicht alle Zyndis haben Glück. |
Das Zelt des Zyndis in unmittelbarer Nachbarschaft ist verschwunden und auch die beiden neuen Pavillons von Thorsten und Frankie#322 sind reif für die Schrottpresse. Immer wieder fällt der Strom durch Kurzschluss aus. Das Gewitter an sich macht sich nur mit gelegentlichen Blitzen und Donnergrollen bemerkbar. Nach etwa 30 Minuten ist der Spuk zu Ende. Die Aufräumarbeiten ziehen sich noch eine ganze Weile hin. Wir stehen danach noch in kleinen Grüppchen zusammen und halten Smalltalk über die entstandenen Schäden und das Glück, das die Meisten von uns wohl hatten. Ich bin sicher: So muss es wohl zu Noah s Zeiten geschüttet haben. Es ist mittlerweile 03:00 Uhr. An Schlafen ist zunächst noch nicht zu denken. Ich höre über Kopfhörer orientalische (Chill – Out) Musik und schlafe dann doch irgendwann ein. |
|
... Rest nur noch für die Schrottpresse
|
|
Tag 2: Regen-Gewitter-Serie setzt sich fort
|
Am nächsten Morgen erfahre ich, dass mindestens 200 Liter Wassermengen pro Quadratmeter runtergekommen sind. Die Regen – Gewitter – Serie setzt sich am nächsten Morgen fort. Da ich mein Sturz-Kontingent in diesem Jahr schon voll habe, fahre ich nicht im Regen raus. Wir, Sven, Martin und ich entschließen uns, es vielen anderen Zyndis gleich zu tun und ebenso abzubauen. Ich such noch einzelne Boxen auf verabschiede mich bei den Kumpels. Gegen 14.30 bin ich auf der Autobahn. Die Sicht ist beträgt zeitweilig kaum mehr als 20 Meter - es regnet dicke Tropfen!
|
Vorzeitige Heimfahrt
|
|
|
I m p r e s s i o n e n e n
|
|