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 | Driv.C.Berl. 03/04.09.011 |
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Vom 03.-04. Sept. 2011
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Sonnenschein pur :-)
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Umkehr : 200km vor Berlin
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Seit einigen Tagen quälen mich heftige Schmerzen im Rückenbereich, wobei ich noch nicht einmal sagen kann, wo genau der „Herd“ der Schikane sitzt. Manchmal glaube ich, es ist die 10cm lange Schraube, die seit meinem Crash im vergangenen Jahr noch im Hüftkamm sitzt oder einfach nur eine muskuläre Entzündung. Ich hoffe, es wird schon wieder besser werden, packe also meine „sieben Sachen“ und starte um 12:00 Uhr in Richtung A1. Bis Groß-Dölln liegen laut GPS 535km vor mir. Doch es kommt anders als erwartet. Die Schmerzen haben um einiges zugenommen, trotz Schmerztabletten und reichlich Voltaren-Salbe. Ich bin dabei, den Anker zu werfen, rufe aber vorher Micha meinen „Schrauber“ an. Er spricht aus, worauf ich mich innerlich bereits eingestellt habe: Umkehren, so lange es noch geht. Dennoch, ich möchte noch eine zweite Meinung einholen, rufe bei Acci an, doch der Bursche ist nicht zu erreichen. Es steht fest: 200 Km vor Berlin schmeiße ich den Anker und kehre nach Hause zurück. Ich bin stink sauer, aber so hat es keinen Sinn, ich könnte kaum auf mein Race-Bike aufsteigen, geschweige denn am Quirl ziehen und im hanging off durch die kniffligen Ecken flitzen. Ich erreiche Münster gegen 20:30 Uhr wieder. Lade mein Equipment aber nicht ab. Ich hoffe, am Montag nach Oschersleben aufbrechen zu können, wo ich bei bei Doc Scholl und danach noch 2 Tage bei Heidi Dannhoff genannt habe.
Während ich diese Zeilen schreibe, liege ich im Bett und blättere auch schon in der TV-Zeitung, um die Qualis in den drei Klassen der MotoGP von San Marino nicht zu verpassen. Ein kleiner Trost.
Salü Euer Sharon
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