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 | Hockenh. 02./03.08.011 |
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Zwei Tage Hockenheim mit Philipp & Team
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02. bis 03. August 011
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Erste Grüße aus dem Paddock
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Grüße an alle hier vom Hockenheimring. Ich bin mit Philipp Hafeneger und Team für weitere 2 Tage nun hier, nachdem ich mit DUCATI 4U gestern noch für einen Tag Training auf dem Nürburgring (GP-Strecke) war. Das Wetter hier am Hockenheimring ist der Oberhammer. Bis zu 30 Grad sind angesagt. Bei mir kommt da Freude auf, nachdem ich zuvor auf dem Nürburgring ja ganz schön gefroren habe, zumindest nachts. Donnerstags soll`s, so die Wetterfrösche, schon wieder vereinzelt regnen. Warten wir `s ab. |
Hier erste Bilder von der Ankunft im Fahrerlagerwo ich mit Freund & „Schrauber“ Micha, den Stellplatz teile. Gegenüber haben Flori & Sebastian Quartier bezogen. Später kommt noch Racer-Andy aus dem Deutschen Seriensport dazu. Im Fahrerlager einen gemeinsamen Stellplatz zu ergattern, das erwies sich diesmal als gar nicht so einfach. Wegen einer zeitgleichen Veranstaltung ab Donnerstag steht uns nur das linke Arial des Fahrerlagers zur Verfügung. Philipp und Team haben alle Hände voll zu tun, uns auf dieser begrenzten Fläche so unterzubringen, dass es dennoch für alle passt. |
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Wer sich über den unterschiedlich blauen Himmel hier auf den Pics wundern sollte: Die Bilder entstanden an zwei Tagen. Am ersten Tag schien die Sonne, während es dann am zweiten Tag bewölkt war und, wie von den Wetterfröschen angekündigt, vereinzelte Regentropfen fielen.
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Maloche & Entspannung wechseln sich ab :-)
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Technische Abnahme
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Link zur HP von Kumpel Flori
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B R I E F I N G
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Bei der Fahrerbesprechung am nächsten Morgen entschuldigt sich Philipp bei allen Zyndis für die beengte Platzsituation. Gleichzeitig findet er aber auch deutliche Worte in Richtung des Rennstreckenbetreibers und versichert, dass dies so nicht noch einmal vorkommen wird. Philipp bedankt sich, dass die meisten von uns auf diese Situation mit Verständnis reagieren. Danach geht`s mit obligatorischen Themen wie Flaggenkunde.... weiter. Als Instruktor steht neben Philipp & Marketa (IDM) auch Profi-Racer Jesco Günther (IDM) u.a. wieder mit zur Verfügung.
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Philipp (r) & Jesco (l) als Instruktoren
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Ein Turn mit Philipp als Instruktor
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Die badische Rennpiste Hockenheiring gehört vor allem nach meinem heftigen Sturz in der Parabolika nicht unbedingt zu meinen Favoriten. Dennoch: Sie ist eine hochmoderne und sehr schnelle Rennstrecke mit enorm gut entwickelten Sicherheitsstandards. Ob sie für klassische Renntrainings wie sie von Art Motor, Speer Racing, Bike Promotion … angeboten werden, auch für Rennstreckennovizen geeignet ist, darüber kann man in den verschiedenen Foren ganz unterschiedliche Ansichten lesen. Ich persönlich meine: JA. Dabei erinnere ich mich selbst an meine ersten Stunden als Novize auf diesem äußerst abwechslungs- |
reichen WM-Kurs – gemeinsam mit Frankie#322. Ich bin allerdings auch der Überzeugung, dass es einiges an Erfahrung und Mut braucht, um wirklich schnelle Rundenzeiten in den badischen Asphalt zu brennen – und dennoch dabei sitzen zu bleiben! Es gibt ix Varianten der Linien-Wahl. Um die passende Linie zu finden und mich von meiner „festgefahrenen“ Rundenzeit zwischen 2:6 & 2:4 frei zu fahren, buche ich an Tag 2 einen Turn mit Philipp als persönlichen Instruktor. Schon am Fahrstil von Philipp wird mir schnell deutlich, dass er Vollprofi ist. |
Philipp fährt abwechselnd vor mir und vor allem auch dann hinter mir, wenn er sehen will, ob und wie ich Linie und Tipps umsetze. Anschließend folgt im Race-Tower das Feedback mit Videoaufzeichnung. Ich nehme die kritische Auswertung dankend an und freu mich, dass vieles doch passte. Im Laufe des Nachmittags erreiche ich im vorletzten Turn erstmals eine persönliche Bestzeit von 2:1 Im O-Ton Philipp nach dem Training: (...) es freut mich (...), dass Du nach Deinem Sturz wieder so zügig und sicher unterwegs bist. Als ob nie etwas passiert wäre. Bleib weiterhin sitzen und beim nächsten Mal geht’s unter die 2 (...)".
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Dennoch: es gibt zwei Wermutstropfen
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Das Training verläuft für mich super, super gut. Ich mache Lernerfahrungen, baue meinen Grundspeed weiter aus und habe dabei mega viel Spaß, und das selbst auf der atemberaubend sauschnellen Parabolika, wären da nicht zwei Wermutstropfen, zwei Ereignisse der Bitterkeit und Traurigkeit. Ein Ereignis betrifft Kumpel Flori und hängt mit der brandneuen KTM RC8 R zusammen. Zehn dieser Superbikes stehen während der zwei Tage Training in der Version zum Testen zur Verfügung, wie sie das Werksteam |
in der IDM Superbike-Meisterschaft vergleichbar einsetzt. Unser Freund & Racer Flori läßt sich die Gelegenheit nicht nehmen, dieses neue 170 PS kräftige Race-Bike füreine Testfahrt zu buchen und über den badischen Asphalt zu jagen. Leider kommt Flori dabei vom Kurs ab und strandet im Kiesbett. Der Spaß kostet Flori 1.500€ Selbstbeteiligung. Auch wenn für Flrori die vermeintliche Testfahrt mit einem ungewollt hohen finanziellen Verlust und Schreckmoment endet, so bleibt Flori an Leib und Seele (hoffentlich!) immerhin unversehrt. |
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Flori#487 - Testfahrt endet im Kiesbett
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Sebastian stürzt - vorzeitiges Aus
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Ereignis zwei hängt mit Kumpel Sebastian zusammen und endet für ihn zunächst weniger glimpflich. Sebastian befindet sich in der Schikane (nach der Mercedeskurve) vor mir. Er geht noch im Moment größter Schräglage bereits verhältnismäßig früh sehr hart an `s Gas und |
stürzt vor mein Vorderrad per Lowsider. Glück im Unglück, dass sich das Bike nicht über Sebastian aufstellt und überschlägt. Ich kann im Bruchteil einer Sekunde ausweichen. Allerdings muss ich mich dabei förmlich zwingen, den Blick von dem sich mehrfach um die eigene Achse hilflos |
drehenden Kumpel abzuwenden, um ihn nicht komplett zu überrollen. Wenn ich eines bisher gelernt habe, dann dies: Blickrichtung = gleich Fahrtrichtung! Mit durchgezogener Kupplung, Gesäß vom Sitz und Druck auf die Fußrasten rausche ich an Sebastian vorbei in ` s Kiesbett. |
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Dass ich Sebastian dabei noch am Fuß so heftig und schmerzvoll streife, dass die Vibration mich fast vom Moped holt, tut mir bis heute für den Kumpel noch sehr leid. Sorry, Sebastian! Während ich diesen Bericht in Münster zu Ende schreibe, bekomme ich von Flori eine sms mit der guten Nachricht, dass es Dir schon wieder besser geht und statt der angenommenen Fraktur eine weniger gravierende Fußverletzung festgestellt worden ist – wenngleich auch diese schmerzvoll ist. Dir, mein guter Kumpel Sebastian, weiterhin gute Besserung in der Hoffnung, dass wir bald wieder zusammen zynden können.
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Bilder, die es wert sind zu gucken :-)
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Wieder heile und an einem Stück zu Hause
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Mit sportlichen Grüßen Sharon #4 :-)
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