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 | Oleben 08/09.09.011 |
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Oschersleben, 2 Tage mit:
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08. bis 09. September 011
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Danke an Heidi vorab, dass meine Nennung für das Training in Oschersleben noch kurzfristig möglich wurde. Ich bleibe nach dem Training mit Doc Scholl im Fahrerlager. Nach Rücksprache mit der Geschäftsführung der Rennstrecke wird mir dies als Ausnahme gestattet. So muss ich mein Quartier nicht abbrechen um in `s nahegelegene Motorsport-Hotel umzuziehen. Ich scheine nicht der einzige zu sein, der das Privileg einer Ausnahme genießen darf. Einige Meter von meinem Pavillon entfernt bleiben Zyndis aus Niederland, um am Donnerstag das Zwei-Tage-Training mit |
Motorsport Dannhoff aufzunehmen. Die Nacht ist äußerst unruhig. Starker Wind und heftiger Regen rütteln mich immer wieder aus dem Schlaf. Am nächsten Morgen setze ich meinen T4 schräg vor mein Zelt, um den Wind ein wenig abzuweisen. Den Tag verbringe ich mit Lesen, Ruhen und mit Putz- und Schrauberarbeiten an meinem Race-Jet. Leider habe ich meinen Kochtopf zu Hause vergessen. So besteht meine Hauptnahrung aus Quark, Müsli und Obst. Ein Sumo – Kämpfer könnte ich damit gewiss nicht werden. Die Worker auf dem Dach (s.Bild) sehen`s gelassen.
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Vorbereitung für die DTM
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Ankunft der Zyndis
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Am Abend treffen die Zyndys nacheinander ein. Ich habe für Acci und Zwante gleich neben meinem Quartier einen Stellplatz reserviert. Hurra, es kehrt wieder Leben ein.
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B r i e f i n g
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Reifenwechsel in 58 Sekunden?
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Schon kurz vor 08:00 Uhr heißt es raus aus den Federn. Es ist saukalt und zudem hat es nachts mal wieder heftig geregnet, so dass an ein Fahren ohne Regenpneus nicht zu denken ist. Ich habe diese Dinger nicht dabei. Wohl aber Kumpel Zwante, der sich nach dem Briefing gleich an `s Umziehen von Trocken auf Nass begibt. Fast steht zu befürchten, dass die Strecke nahezu abgetrocknet sein wird, ehe die "Umziehmaloche" mit Hilfe des selbst montierten GP503-Reifenmontiergerätes fertig sein wird. 58 Sekunden für einen Reifenwechsel sollen schon gestoppt worden sein. Wir sind weit davon entfernt. Egal! Der Einsatz der eigenen Muskelkraft lohnt um Kosten zu sparen.
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Auswuchten: Zwante klebt Gewichte an.
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Einen Tag später trifft auch Laura & Dinner #322 ein. Vater Wolfgang ist als Fahrer, Ratgeber, Helfer und Fan mit dabei. Im Laufe des Vorabends treffen noch weitere Kumpels aus der Deutschen Seriensportmeisterschaft ein. Sie nutzen, wie Dinner#322 und Acci#742, das Training am Freitag zur Vorbereitung auf den fünften und vorletzten Lauf der Meisterschaft.
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Gemeinsam macht stark
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Überraschend trifft auch Pascal mit Freundin Julia ein. Wir kennen uns seit meinem Sturz auf dem Nürburgring. Pascal fuhr damals unmittelbar hinter mir, als ich über `s Moped abflog. Wir haben uns seither nicht wieder aus den Augen verloren. Ich freu mich riesig! Pascal hat für den 2. Tag genannt und wird, wie sich später entscheiden wird, mit Zwante#17 das 100 Minuten-Langstreckenrennen fahren. Für Beide das erste Rennen über diese Distanz.
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Auf die weitere Entwicklung gespannt:
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Der Kopf unter dem Helm hier unten auf dem Bild gehört zu Zwante#17. Ich lernte Zwante über Acci auf der Rennstrecke in Oschersleben an meinem 60. Geburtstag kennen. Das war vor 2 Jahren. Zwante war zu diesem Zeitpunkt noch Rennstrecken-Novize. Inzwischen aber hat er sich zu einem Fighter mit erstaunlichem Speed entwickelt, so dass es Freude Pur ist, ihm zuzusehen. Ich muss gestehen, dass ich während des Trainings immer wieder alle größte Mühe habe, bei diesem jungen Heißsporn (wenn überhaupt) dran bleiben zu können. Acci#742 fährt längstens in seiner eigenen Liga. Auch auf die weitere Entwicklung von Zwante#17 darf man also gespannt sein.
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Bei Trockenheit: Qualifying auf Regenpneus
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Das Qualifying ist bereits 11:10 Uhr zu Ende. Die Strecke ist fast abgetrocknet. Zum Umziehen auf Trocken reicht die Zeit nicht mehr. Also fährt Kumpel Zwante mit den Regenpneus raus, um wenigstens noch ein oder zwei schnelle Runden in den Asphalt zu brennen. Die Angst, die Reifen könnten wegschmieren, lässt Zwante verhalten an `s Gas gehen. Am Ende bringt es ihm nicht viel, er muss vom vorletzten Platz aus starten. Acci verschläft das Qualifying komplett und wird auf dem letzten Platz (19) stehen. Beide Kumpels schlagen sich in ihren Klassen hervorragend. Acci rollt das gesamte Starterfeld gleich von hinten auf und gewinnt das Sprintrennen der Klasse 1 (600ccm). Eine fulminate Leistung!
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Tech. Problem. Zwante hat fettes Glück
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Es ist noch freies Training, da taucht bei Zwante, wie er später beschreibt, bereits in der ersten Runde am Hinterrad ein technisches Problem auf. Nach einer weiteren Runde ist er sich sicher, dass mit dem Hinterreifen etwas nicht in Ordnung ist. Er fährt sofort rechts ran, um die Sicherheit der anderen Kumpels und seine eigene durch einen möglichen Sturz nicht zu gefährden. Später, als der Turn zu Ende ist, wird Zwante vom „Lumpensammler“ dann zurückgebracht (s.Bild). Das „technische Problem“, welches sich für Zwante draußen auf der Strecke ergab, nein, Freunde, ich will`s hier nicht preisgeben. Fragt Kumpel Zwante, wenn er Euch bei einem nächsten Training/Rennen auf dem Circuit begegnen sollte. Er wird es abends bei brutzelndem Grillfleisch und Shisha-Pfeifchen bestimmt erzählen :-)
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Klasse 1 am Vorstart: 600 ccm
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Was für ein Sprintrennen!
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Sieg für Acci#742
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Acci holt vom letzten Startplatz aus den Sieg im 600ccm – Sprintrennen Kl. 1Das Qualifying ist fast zu Ende. Acci hat `s nahezu „verschlafen“ und schafft es daher nicht mehr rechtzeitig auf seine R6. Er muss deshalb vom Ende des Startfeldes starten. Das Rennen geht mit 20 Fahrern über sieben Runden. Mit einem fulminanten Raketenstart kämpft er sich durch das gesamte Starterfeld nach vorne. Lange sieht es für ihn nach einem 2. Platz aus. Doch dann gelingt ihm, woran zu diesem Zeitpunkt kaum noch jemand glaubt. Acci holt weiter auf und setzt sich nur wenige Sekunden vor Ende des Rennens vor seinen Kontrahenten und fährt, sage und schreibe, als erster über die Ziellinie. Unglaublich! Acci, Gratulation für Deine bombastische Leistung auch von dieser Stelle aus. RESPEKT!
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100 Min. Langsreckenrennen
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Spannung auch im Langstreckenrennen. Zwante & Pascal bilden ein Team für das Langstreckenrennen. Gestartet wird das Rennen in der Mittagspause als „Le-Mans-Start“. Das bedeutet, dass die Kumpels im Moment der Startfreigabe nicht auf ihren Race-Jet sitzen, sondern einige Meter von diesem entfernt hinter einer „Linie“ stehen. Zwante hat auf der gegenüberliegenden Streckenseite die letzte Position eingenommen. Er hat zu seiner ¾ - Gixxi den gleichen Abstand wie alle anderen Kumpels. Acci und Pascal halten auf der gegenüberliegenden Seite sein Bike fest.
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La-Mants-Start
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Start frei...
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Nachdem die Ampel endlich den Start frei gibt, rennt Zwante über die Strecke, schwingt sich im Stil eines durchtrainierten Turners auf sein Race-Bike, startet und zischt ab wie ein Pfeil. Sein Start ist super. Zwante kann auf Anhieb sechs Plätze gut machen. Doch dann, wir trauen unseren Augen nicht, Zwante kommt nach der ersten Runde in die Gassenbox zurück. Er hat, wie er unterwegs mit Schrecken bemerken muss, nach dem Reifenwechsel den Reifenduck nicht überprüft. Der Hinterreifen hat über 3 Bar (!), so dass es nicht weiter verwundert, dass das Hinterrad in jeder Kurve seinen eigenen Weg geht. Zwante fährt dennoch ein super gutes Rennen, holt wieder einige Plätze ein, während Pascal dann in der zweiten Hälfte des Rennens vor allem auch mit konstant guten Zeiten sich mächtig in` s Zeug legt. Am Ende reicht es zwar für ein Podium nicht, doch die beiden Jungs haben sich hervorragend geschlagen. Auch Dir, Pascal & Dir, Zwante von hier aus allen Respekt!
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Damit der Eindruck nicht entsteht, ich sei nicht auch auf der Strecke mit draußen gewesen, schließe ich den Bericht mit zwei eigenen Pics. Ich hoffe, Ihr habt Spaß beim Lesen dieses Berichtes gehabt. In diesem Sinne: Good bye Sharon#4
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